Mittwoch, 23. Februar 2011

Rezension: Versteckte Botschaften

In den letzten Tagen habe ich das Buch 'Versteckte Botschaften. Die faszinierende Geschichte der Steganografie' von Klaus Schmeh gelesen um mir ein wenig Inspiration für meine Doktorarbeit zu holen und etwas mehr über die Geschichte und die allgemeine Steganografie zu erfahren -- schließlich beschäftige ich mich schon seit geraumer Zeit mit verdeckten Kanälen in Netzwerken. (Date/Datum: 2010-02-18-17:47)

Klaus Schmeh: Versteckte BotschaftenIch nehme es gleich vorweg: Das Buch ist interessant und ich bin froh, eine so leichtverständliche Einführung in die Steganografie in die Finger bekommen zu haben. Schön am Buch ist die Aufteilung in kurze Kapitel. Das hat zumindest bei mir den Effekt, dass ich beim Lesen schneller vorwärts komme, da ich mir immer wieder sage: "Ach, ein kurzes Kapitel geht noch." Auch lobenswert ist die Vielzahl der interessanten Bilder und (ich erwähne es hier, weil es in den meisten Büchern inkl. meiner eigenen nicht der Fall ist (dafür aber in meiner Diplomarbeit)) die jeweilige Angabe der Seitenzahl bei Literaturverweisen. Im Buch erfährt man etwa, wie die Steganografie zu Kriegszeiten aufblühte und welche aufwändigen Methoden genutzt wurden, um deren Nutzung durch Spione einzudemmen. Heutzutage wird dies in Kriegszeiten wohl kaum anders sein. Überhaupt werden derart viele Anwendungen der Steganografie erwähnt, dass ich mir die Recherchearbeit als enorm umfangreich vorstellen muss.

Das Werk gliedert sich in vier Teile: Ein Streifzug durch die Steganografie, Klassische Steganografie, Steganografie mit dem Computer und den einzigen für mich weniger interessanten vierten Teil (den ich tatsächlich nur überflogen habe) zum Thema Para-Steganografie (dort fallen Themen wie der Bibel-Code etc. hinein).

Details zum Buch:
Autor: Klaus Schmeh
Titel: Versteckte Botschaften. Die faszinierende Geschichte der Steganografie
Verlag Heinz Heise, 246 Seiten, 1. Auflage 2009, 18 EUR
ISBN 978-3-936931-54-9
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