Mittwoch, 23. Februar 2011

Rezension: Nur die Stärksten überleben - ein Campus-Roman

Gestern Nacht habe ich "Nur die Stärksten überleben" von der norwegischen Autorin Helene Uri fertig gelesen ... Eigentlich ... um mich für mein weiteres Studium zu motivieren. (Date/Datum: 2009-08-25-21:57)

Nur die Stärksten überlebenDas Buch handelt von Rivalitäten unter Forschern an der Universität Oslo. Inhaltlich geht es primär um drei Personen: Pål Bentzen kommt als junger Forscher an die Uni und ist der Sohn einer berühmten Schriftstellerin, die unter Pseudonym schreibt. Es folgt als ebenfalls neue Kollegin Nanna, die von allen gemocht wird. Dann gibt es noch Edith Rinkel, die ist schon sehr lange Professorin und wird nicht besonders gemocht; dafür ist sie für ihre bisherigen Leistungen, die sie für die Wissenschaft erbracht hat, hoch angesehen. Alle sind am gleichen Institut für futuristische Linguistik beschäftigt und innerhalb des Instituts gibt es unglaublich viel ... wie heißt das noch gleich ...? Ah ja: Klatsch; voller Klatsch (das Wort scheibe ich hiermit zum ersten Mal in diesem Leben und sofort denke ich an billigstes Privatfernsehn und BILD!).

Man merkt der Autorin an, dass sie selbst Linguistik studiert hat, denn im Buch werden ständig entsprechende Fachthemen erwähnt (und für mich als Laien auch halbwegs verständlich). Jedenfalls kommt Pål Bentzen eines Tages der Verdacht, Edith Rinkel könnte Forschungsunterlagen von Nanna geklaut haben. Mehr verrate ich nicht, außer, dass ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte und das die ganzen Affären im Buch verhindern, dass es langweilig wird. Ich hoffe, es geht nicht wirklich so herzlos in der Wissenschaftswelt zu, das wäre sehr schade und vorallendingen abschreckend!

Empfehlen kann ich das Buch dennoch. Als nächstes lese ich "Der Campus" von Dietrich Schwanitz. Ich hoffe doch, das dieses Buch mich mit einem Ende versorgt, dass leichter zu ertragen ist und meine Vorstellung von der Welt etwas ausbügelt!

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